Neue Corona-Schutztür für Arztpraxen

Corona-Schutztür

Neue Corona-Schutztür für Arztpraxen

Von Andreas Reichenau

Die Hausarztpraxis Junker in Olpe hat eine neue Sicherheitsschleuse eingerichtet - für Coronatests. Durch die mobile Schutztür können Proben ohne direkten Kontakt mit den Patienten genommen werden.

Die virensichere Schutztür kann in jeder Arztpraxis genutzt werden. Die Idee dahinter ist einfach und effektiv: Die Sicherheitsschleuse sitzt auf kleinen Rädern und kann vor die Haus- oder Etagentür der Praxis gerollt und fixiert werden, wenn ein Test ansteht.

Ausgestattet ist sie mit einem Sichtfenster und virenresistenten Arm- und Handschuhen aus speziellem Kunstoff - ähnlich wie in Hochsicherheitslaboren. So kann das medizinische Personal ohne extra Mundschutz oder Hygiene-Kleidung wie gewohnt arbeiten. Und gibt es keinen infektiösen Sondermüll, der sonst in großen Mengen anfällt. 

Auch in Krankenwagen einsetzbar

Nach dem Einsatz kann das Personal die mobile Schutztür für den normalen Praxisbetrieb wieder ausbauen und wegrollen. Das System funktioniert auch in jedem Krankenwagen. So könnten zum Beispiel gefahrlos Reihentestungen in Betrieben oder Schulen erfolgen. 

Die Schutztür soll auch bei den geplanten Corona-Impfungen helfen. Nur wer nicht infiziert und gesund ist, darf geimpft werden. Deshalb muss zuvor immer ein Schnelltest erfolgen. Das ist mit der neuen virensicheren Schutztür jederzeit möglich.

Das Türelement hat der Hersteller aus Schleswig-Holstein mit Medizin- und Hygiene-Experten entwickelt und fertigt es passend für jede Arztpraxis. 

Stand: 02.12.2020, 09:45