Krisenstab in Münster nimmt Arbeit wieder auf

Blick auf das Historische Rathaus zu Münster

Krisenstab in Münster nimmt Arbeit wieder auf

  • Fallzahlen steigen seit zwei Wochen
  • Experten befürchten zweite Welle
  • Krisenstab tagte zuletzt Ende Juni

Die Stadt Münster hat ihren Krisenstab wieder zusammengerufen. Der Grund: Seit etwas mehr als zwei Wochen steigt die Zahl der Infizierten in Münster wieder an - zwar nur leicht, aber doch kontinuierlich. Da eine zweite Welle nicht auszuschließen ist, haben am Montag (03.08.2020) nun wieder die Experten des Krisenstabs über mögliche Maßnahmen beraten.

Partyszene im Blick

Besonders kritisch verfolgt die Stadt die Partyszene, die laut Anwohnern immer mehr Auswüchse annimmt. Die Verwaltung denkt jetzt über geänderte Öffnungszeiten für Kioske nach, die nachts Alkohol verkaufen. Möglich ist auch ein Betretungsverbot von Plätzen und Straßen. Außerdem befasste sich der Krisenstab auch mit dem Thema Zuschauer bei Fußballspielen. Preußen Münster wolle dazu noch in dieser Woche ein Konzept vorlegen. Vorgesehen ist eine extrem reduzierte Zuschauerzahl und ein Ausschankverbot für Alkohol.

Krisenstab pausierte seit Ende Juni

Zuletzt kamen die Fachleute verschiedener Ämter Ende Juni 2020 zusammen. Danach war der Krisenstab zunächst aufgelöst worden, da die Fallzahlen deutlich zurückgegangen waren.

Corona-Testzentrum am Flughafen (FMO) Lokalzeit Münsterland 28.07.2020 28:34 Min. Verfügbar bis 28.07.2021 WDR Von Louisa Melzow

Stand: 04.08.2020, 09:36