Corona: Fünf Impfzentren im Münsterland

Wo entstehen die Impfzentren in der Region? Lokalzeit Münsterland 18.11.2020 02:41 Min. Verfügbar bis 18.11.2021 WDR Von Jessica Merten

Corona: Fünf Impfzentren im Münsterland

Alle Münsterlandkreise und die Stadt Münster bereiten sich darauf vor, Corona-Impfzentren einzurichten. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Land NRW.

In Münster soll die Halle Münsterland das Impfzentrum für die bevorstehenenden Corona-Schutzimpfungen werden. Die Halle sei verkehrstechnisch gut angebunden und biete ausreichend sanitäre Strukturen, heißt es aus dem Corona-Krisenstab.

Der Veranstaltungsort Halle Münsterland von außen

Das Impfzentrum könnte in der Halle Münsterland entstehen

Denkbar wäre die Anmietung mindestens einer Messehalle, um möglichst viele Menschen zu impfen. Die Halle Münsterland prüft bereits, ob sie die Belegung einzelner Messehallen so verändern kann, dass eine größere Fläche für die Impfung zur Verfügung steht.

Impfzentrum am FMO

Der Kreis Steinfurt bereitet zurzeit den Aufbau eines Impfzentrums am Flughafen Münster/Osnabrück vor. Zusätzlich soll es Teams geben, die zu den Menschen fahren, die als Erste gegen das Coronavirus geimpft werden müssen, aber selbst nicht mobil genug sind, um zum Impfzentrum am FMO zu kommen.  

Die Corona-Stabsstelle koordiniert beispielsweise bereits die Zusammenarbeit mit Apotheken, mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und natürlich mit dem FMO. Bis zu 1.000 Menschen sollen im Impfzentrum am FMO täglich geimpft werden.

Ahlen will Impfzentrum werden

Im Kreis Warendorf will die Stadt Ahlen Impfzentrum werden. Bürgermeister Alexander Berger hat sich dafür ausgesprochen: "Es würde logistisch einfach Sinn machen." Die Stadt sei gut zu erreichen und mit den Nachbarstädten Oelde und Beckum würde hier schon der größte Bevölkerungsanteil des Kreises zusammen kommen.

Als Standort käme zum Beispiel das DRK-Heim in Frage. Hier war im Sommer bereits die Corona-Teststelle untergebracht.

Genug Personal vorhanden

Symbolbild: Impfung

Auch Ärzte im Ruhestand und Medizinstudenten sollen impfen

Die Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe unterstützt die Vorbereitungen. Unter ihrer Federführung sollen die Bürger später auch geimpft werden. Personal sei vorhanden: So gibt es im Münsterland 2.500 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten.

Dazu kämen die vielen Klinik-Ärzte und Mediziner im Ruhestand. Man sei auch im Gespräch mit der Universität Münster: Denn wer Medizin im höheren Semester studiert, könne auch in den Impfzentren eingesetzt werden, so die Kassenärztliche Vereinigung.

Impfzentren für NRW

WDR Studios NRW 18.11.2020 00:51 Min. Verfügbar bis 25.11.2021 WDR Online


Über 50 Impfzentren in NRW

Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen in Nordrhein-Westfalen über 50 Impfzentren entstehen, in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt.

Die Stadt Münster geht davon aus, dass es im 1. Quartal 2021 mindestens einen wirksamen und zugelassenen Impfstoff gegen das  Corona-Virus geben wird.

Stand: 19.11.2020, 17:42