Finanzspritze für Flughafen Münster/Osnabrück

Eingang des Flughafens

Finanzspritze für Flughafen Münster/Osnabrück

Die Gesellschafterversammlung des Flughafens Münster/Osnabrück hat eine Finanzspritze von 10 Millionen Euro genehmigt, um den Schaden durch die Corona-Pandemie auszugleichen.

Das Geld wurde für die Jahre 2020 und 2021 in Form einer nicht rückzahlbaren Eigenkapitalzulage genehmigt, so der Beschluss von Donnerstag. In den vorausgegangenen Wochen und Monaten musste die Corona-Hilfe zunächst in den Parlamenten der zehn kommunalen Gesellschafter gebilligt werden.

Flughafen-Chef Rainer Schwarz

Flughafen-Chef Rainer Schwarz hat Planungssicherheit

Der Aufsichtsrat des Flughafens Münster/Osnabrück ist zuversichtlich, dass der FMO die Corona-Krise übersteht. FMO-Geschäftsführer Rainer Schwarz bewertete die Entscheidung der Gesellschafter als "wichtigen Meilenstein". Der FMO könne damit planungssicher weiterarbeiten. Corona-Finanzhilfen werden auch noch vom Bund erwartet - wie viel ist noch ungewiss.

Kritik und Zweifel

Bei den Beratungen über den Zuschuss in den beteiligten Städten und Kreisen waren aber auch wachsenden Kritik am Finanzbedarf und Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Flughafens laut geworden.

Auch damit setze man sich auseinander, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende und Steinfurter Landrat Martin Sommer: "Da wir natürlich hier Zuschüsse leisten mit öffentlichen Geldern ist die Frage berechtigt, wie kann man das reduzieren." Man werde in den nächsten Wochen und Monaten diskutieren, wie man den FMO weiterentwickeln kann.

Stand: 05.03.2021, 11:05