Corona-Patienten aus Belgien im Münsterland

Krankenhäuser im Münsterland nehmen belgische Corona-Patienten auf Lokalzeit Münsterland 03.11.2020 01:41 Min. Verfügbar bis 03.11.2021 WDR Von Katja Corina Bothe

Corona-Patienten aus Belgien im Münsterland

Im Münsterland werden seit Dienstag auch zwei schwerkranke Corona-Patienten aus Belgien behandelt: im Uniklinikum Münster (UKM) und im Marienhospital in Steinfurt.

Im Vorfeld hatte die NRW-Landesregierung Unterstützung zugesagt, Belgien bei der Versorgung von schwerkranken COVID-19 Patienten zu helfen und das UKM gebeten, auch hier die Koordination zu übernehmen.

Belgien: Spitzenreiter bei Corona-Neuinfektionen

Nach Angaben des Uniklinikums hat Belgien zurzeit die meisten Corona-Infektionen in der Europäischen Union - in den letzten zwei Wochen waren es 1.600 pro 100.000 Einwohner.

85 Kliniken können helfen

Hubschrauber vor dem UKM

Die Patienten wurden aus Belgien eingeflogen

In Nordrhein-Westfalen haben 85 Krankenhäuser zugesagt, Patienten aus Nachbarländern aufnehmen zu können. Zurzeit werden in NRW 22 ausländische Patienten versorgt, für die Zuordnung auf die einzelnen Kliniken ist das UKM in Münster zuständig.

Niederländern geht es wieder besser

Den beiden niederländischen Patienten, die das UKM vor zwei Wochen aufgenommen hat, befinden sich nach Darstellung der Klinik auf dem Weg der Besserung: "Wir freuen uns, dass es den beiden besser geht und sich die Lage in den Niederlanden momentan entspannt hat", so der ärztliche Klinikchef, Hugo van Aken.

Stand: 03.11.2020, 20:00