Alternative zu WhatsApp aus Olpe

Whatsapp-Alternative

Alternative zu WhatsApp aus Olpe

Von Denis Stephan

  • IT-Firma entwickelt neue Messenger-App
  • Ziel: mehr Sicherheit
  • 3 Milliarden Nutzer im Firmen-Netzwerk
  • Start im Oktober 2019

Die Firma Open-Xchange (OX) aus Olpe entwickelt eine neue Messenger-App als Alternative zu WhatsApp. "COI" heißt das Projekt und damit soll das Chatten sicherer werden.

"COI" steht für "Chat over IMAP" – das bedeutet, dass die Olper IT-Schmiede ihre eigene Emailtechnik für ihren neuen Messenger nutzen will. COI ist also an die bestehende Kommunikationssoftware der Firma angedockt.

Whatsapp Alternative

Rafael Laguna ist Chef der Firma OX aus Olpe

"Wir betreiben auch nicht den COI Server, die Nachrichten laufen nicht bei uns auf sondern gehen direkt zum Adressaten. Das ist der Unterschied zu Realtime-Messengern wie WhatsApp, da kann immer jemand mitlesen", begründet Firmenchef Rafael Laguna die Sicherheit seines neuen Produkts.

3 Milliarden mögliche Nutzer

"Wir wollen Wettbewerb herstellen in einem offenen System. Das ist in der DNA der Firma verankert. Wir wollen föderierte Systeme anstatt monopolistische Ansätze unterstützen", betont Frank Hoberg, Geschäftsführer von OX.

Das Netzwerk der Olper Firma ist riesig. Vodafone und 1&1 gehören zu ihren Kunden. Auch im Ausland sind sie aktiv. Weltweit haben rund 3 Milliarden Personen Emailadressen, die über die Software von Open-Xchange laufen. Mit dieser Masse könnte COI tatsächlich ein Erfolg werden.

Start im Oktober 2019

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Die App COI soll kostenfrei sein

"Wir müssen noch ein paar Monate programmieren, eine gute Software braucht eben seine Zeit", sagt der Firmenchef. Im Oktober wollen die Olper ihren COI auf den Markt bringen. 2020 sollen dann schon möglichst viele Menschen mit der App sicher kommunizieren können.

Stand: 11.04.2019, 08:53