Atommülltransport nach Ahaus weiter ungewiss

Außenansicht vom Brennelementezwischenlager Ahaus

Atommülltransport nach Ahaus weiter ungewiss

  • Atommülltransport aus Garching geplant
  • Hochradioaktives Material soll gelagert werden
  • Zwei Genehmigungen fehlen

Für den geplanten Transport von Atommüll aus dem Forschungsreaktor in München-Garching ins Atom-Zwischenlager nach Ahaus fehlen weiterhin Genehmigungen. Die Lieferungen aus Garching werden die ersten Transporte von hochradioaktiven Brennelementen nach Ahaus seit rund 15 Jahren. Der Zeitpunkt ist aber weiter unklar.

Lieferung schon für 2019 geplant

Eigentlich hätten die Atommüll-Transporte schon im vergangenen Jahr starten sollen. Für die Anlieferung der 21 Castor-Behälter mit den abgebrannten Brennelementen per Lkw von München nach Ahaus sind allerdings drei Genehmigungen notwendig. Die erste - für die Castor-Behälter - liegt seit dem vergangenen Jahr vor, teilte das zuständige Bundesamt auf WDR-Anfrage mit.

Unterlagen noch nicht vollständig

Karte mit den Orten Ahaus und garching bei München

Per Lkw soll der Atommüll quer durchs Land gefahren werden

Es fehlen die Genehmigungen für den Transport und für die Einlagerung in Ahaus. In beiden Fällen wartet das Bundesamt in Berlin noch auf Unterlagen des Transportunternehmens und des Zwischenlagers. Aus Ahaus heißt es, man wolle die fehlenden Unterlagen nun aber bald nachreichen.

Stand: 11.02.2020, 14:05