Anklage wegen Missbrauchs-Verdacht auf Campingplatz in Ladbergen

Campingplatz Ladbergen

Anklage wegen Missbrauchs-Verdacht auf Campingplatz in Ladbergen

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 31-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs erhoben. Er soll einen Jungen auf einem Campingplatz in Ladbergen mehrfach missbraucht haben.

Passiert sein sollen die Vorfälle in den diesjährigen NRW-Sommerferien. Der Beschuldigte aus Osnabrück arbeitete auf dem Campingplatz nördlich von Münster als Aushilfskoch. Der elfjährige Junge aus Dortmund hatte mit seinen Eltern auf dem Campingplatz Urlaub gemacht.

Staatsanwaltschaft spricht von drei Taten

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Osnabrücker drei einzelne Taten vor.  Zudem sei der Angeschuldigte verdächtig, auf seinem Mobiltelefon ein kinderpornografisches Bild sowie vier jugendpornografische Bilder abgespeichert zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Münster am Donnerstag weiter mit.

Mann schweigt bislang zu den Vorwürfen

Der Mann war am 6. August festgenommen worden, am Vorabend soll er sich ein drittes Mal an dem Kind vergangen haben. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft und hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Verbindungen zu dem im Mai 2020 in Münster aufgedeckten pädokriminellen Netzwerk gibt es offenbar nicht.

Stand: 25.11.2021, 14:30