Siegener AStA protestiert gegen Busausfälle

Bezirksregierung prüft VWS-Busausfälle 01:58 Min. Verfügbar bis 15.04.2020

Siegener AStA protestiert gegen Busausfälle

Wegen der zahlreichen Busausfälle gehen die Studierenden der Uni Siegen auf die Barrikaden. Der Studentenausschuss will "Konventionalstrafen" prüfen.

Nachdem im Mai 2019 erneut zentrale Buslinien zur Siegener Uni gestrichen worden sind, hat der der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) Konsequenzen gefordert.

Besonders ärgerlich findet AStA-Finanzreferent Andreas Beutler, "dass trotz des Versprechens, die Schul- und Uni-Linien vorrangig zu bedienen und nicht mehr ausfallen zu lassen, wieder Uni-Linien massiv ausgefallen sind."

"Wir bezahlen an die Verkehrsbetriebe und wollen natürlich auch für das Geld die entsprechenden Leistung haben", so Beutler. Der AStA werde jetzt prüfen lassen, "inwieweit Konventionalstrafen möglich sind."

Hoher Krankenstand wegen zu viel Stress?

Schon seit Mitte Februar 2019 fallen im Siegerland zahlreiche Busverbindungen aus, zum Teil mehrere Hundert an einem Tag. Grund sind nach Angaben der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd ungewöhnlich viele Krankmeldungen.

Die Gewerkschaft Verdi macht dafür die Arbeitsbedingungen verantwortlich: Die Fahrzeiten seien zu eng getaktet, die Pausen dazwischen kaum einzuhalten. Das verursache Stress und mache krank.

Stand: 14.05.2019, 09:34

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