Millionen für die Burg Altena

Spaziergang: Burg Altena im Märkischen Kreis

Millionen für die Burg Altena

Von Heiko Dolle

  • 1,3 Millionen Euro für Ausstellungen
  • Land trägt 90 Prozent der Kosten
  • Interaktive Touchscreens und Multimediabeiträge geplant

Die Burg Altena soll noch bekannter werden und mehr Besucher anziehen. Sie sollen sich schon bald durch interaktive Touchscreens und lebensgroße Projektionen über historisch bedeutende Menschen aus der Region informieren können.

Darunter sind der Jugendherbergsgründer Richard Schirrmann, ein im Verlies der Burg umgekommener Drahtzieher und der ehemalige Landrat Fritz Thomée. Dieser hatte sich maßgeblich für den Erhalt der Burg eingesetzt.

Mehr Angebote auch für ausländische Gäste

Spaziergang: Burg Altena im Märkischen Kreis

Ausstellungen sollen interaktiver werden.

Besucher aus dem Ausland können sich künftig, nach Plänen der Kulturstiftung, Erklärungen und Multimediabeiträge übers Smartphone in Englisch, Französisch und anderen Sprachen abrufen. Filme mit Hintergrundinfos, ein Instagram-tauglicher Fotohintergrund in der Ritterspielecke und steuerbare Beleuchtungseinheiten runden das moderne Angebot künftig ab.

Neuheiten vor den Burgmauern

Und auch Naturfreunde und Kinder sollen auf ihre Kosten kommen. Im Park vor der Burg erfahren Besucher alles rund um die Drahtindustrie und dem früheren Steinbruch, aus dem die Steine für den Wiederaufbau der Burg stammen. Für Kinder entsteht ein Themenspielplatz "Ritterburg".

Millionen für Burg Altena

00:30 Min. Verfügbar bis 14.02.2021

Burg Altena, ein Publikumsmagnet

Menschen strömen in ein Tor aus Glas und Stahl, darüber die Burg

Mit einem Aufzug ist die Burg von der Innenstadt aus erreichbar.

Die Burg Altena gehört zu den meistbesuchten Museen in Westfalen. Über 124000 Besucher wurden im vergangenen Jahr gezählt, fast 18 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Insgesamt wurden in Altena mehr Gäste gezählt als im bekannten Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund.

Stand: 14.02.2020, 07:22