OWL Kommunen bekommen mehr Bürgerradwege

Radweg

OWL Kommunen bekommen mehr Bürgerradwege

  • Bürgerradwege beliebt
  • Oft kleine aber wichtige Ergänzungen im Streckennetz
  • 320 Kilometer Bürgerradwege seit 2005 in NRW gebaut

Es sind Initiativen zum Beispiele aus Enger, Steinhagen und Lage, die sich um die Fördergelder des Landes bewerben. Aktuell plant ein Verein zwischen Horn-Bad Meinberg und Steinheim gleich mehrere Bürgerradwege und hat dafür drei Millionen Euro beantragt.

Modellprojekt Bürgerradwege seit 2005

Der Möhnetalradweg

Bürgerradwege gibt es in NRW seit 2005

Die NRW-Landesregierung hat das Projekt Bürgerradwege im Jahr 2005 ins Leben gerufen. Damit ist es möglich, verhältnismäßig unbürokratisch und schnell Radwege zu bauen. Es geht oft um kleine aber wichtige Ergänzungen im Netz. Sie sind in der Planung des Landes, würden aber unter normalen Voraussetzungen nicht in absehbarer Zeit gebaut.

Bedingung für eine Landesförderung ist die Eigeninitiative der Bürger. Sie kümmern sich oftmals um die Grundstückskäufe, sammeln Spenden oder packen bei den Bauarbeiten auch selbst mit an.

40 Kilometer Radwege für vier Millionen Euro

Das Land hat für das Jahr 2018 eine Förderung von insgesamt vier Millionen Euro für knapp 40 Kilometer Radwege eingeplant. Seit dem Jahr 2005 wurden auf diesem Weg 320 Kilometer Fahrradwege finanziert.

Probleme und mögliche Lösungen für Radwege

Fahrräder können den Stadtverkehr entlasten und die Luft verbessern. Aber der Alltag auf zwei Rädern ist oft kein Vergnügen. Welche Lösungen gibt es?

zugeparkter Radweg in Berlin

Im täglichen Kampf um die besten Plätze gilt bei vielen Verkehrsteilnehmern immer noch das Recht des Stärkeren. Und das ist traditionell der Autofahrer. Stadtplaner und Radfahrer wissen: Radverkehr benötigt Platz.

Im täglichen Kampf um die besten Plätze gilt bei vielen Verkehrsteilnehmern immer noch das Recht des Stärkeren. Und das ist traditionell der Autofahrer. Stadtplaner und Radfahrer wissen: Radverkehr benötigt Platz.

In Portland, US-Bundesstaat Oregon, war die Stadtpolitik mutig und räumte den Radlern viel und gut sichtbaren Platz ein. Das führte zu einem sprunghaften Anstieg von Radfahrern in der Stadt.

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wird dem Radverkehr seit Jahren Priorität eingeräumt. Die Stadt hat den Autos Platz genommen, um ihn Fahrrädern zu geben. Der Erfolg ist überwältigend.

Eine klare farbliche Kennzeichnung, wie hier in der Fahrradmetropole Münster, hilft Abbiege-Unfälle zu vermeiden. Dem Autofahrer wird signalisiert: Achtung, hier ist ein Radweg!

Daher ist ein anderer Lösungsansatz, Radverkehr und Autoverkehr komplett von einander zu trennen, wie auf diesem Modell des Radschnellwegs Ruhr. Er soll einmal auf eigener Trasse und mit nur wenigen Kreuzungen von Duisburg bis Hamm quer durchs Ruhrgebiet führen.

Fahrradfreundliche Städte gesucht

WDR 5 Quarks - Hintergrund | 22.11.2018 | 10:08 Min.

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Stand: 13.12.2018, 16:46