Bürgerdialoge zu Klinikschließungen in Minden-Lübbecke

Schriftzug am Gebäude: "Johannes-Wesling-Klinikum Minden"

Bürgerdialoge zu Klinikschließungen in Minden-Lübbecke

Die Mühlenkreiskliniken wollen zwei ihrer fünf Standorte schließen, weil sie teilweise Verluste machen. Jetzt startet der Versuch, das neue Konzept mit den Bürgern zu diskutieren.

Das Krankenhaus Rahden soll mit dem Lübbecker Krankenhaus an einem neuen Standort verschmelzen. Ähnlich sieht es in Bad Oeynhausen aus. Auch hier sollen zwei Kliniken zusammengefasst werden.

Die Gründe für die Umstrukturierung seien vielfältig: rote Zahlen beim Krankenhaus Rahden, notwendige Sanierungen in Lübbecke oder Bad Oeynhausen, heißt es.

Landrätin im Gespräch mit Bürgern

Einzig das Johannes Wesling Klinikum in Minden soll am derzeitigen Standort bestehen bleiben. In Bürgerversammlungen stellte sich Landrätin Anna Katharina Bölling den Fragen der Bürger.

So auch am Donnerstagabend (16.09.21) in Rahden. Etwa 40 Interessierte kamen deshalb in die Aula des Gymnasiums. Es ging um Fragen wie etwa: Wo könnte ein neuer Standort sein? Und wie läuft die Finanzierung?

Schon vorab hatte die Landrätin erklärt: "Unser gemeinsames Ziel ist es, die stationäre Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Minden-Lübbecke in der Zukunft sicherzustellen und weiter zu verbessern. Um die Versorgungsqualität auf höchstem Niveau zu halten, sind aber strukturelle Anpassungen erforderlich."

Versuch einer Umstrukturierung damals gescheitert

Rückblick: Bereits vor drei Jahren wollten sich die Mühlenkreiskliniken umstrukturieren. Unter anderem sollte die Geburtshilfe in Rahden schließen. Das scheiterte allerdings an dem Widerstand der Minden-Lübbecker. Es hagelte Kritik für die Verantwortlichen.

Stand: 16.09.2021, 19:53