Bürgerinitiative konferiert online über Atommüllager in Würgassen

Das ehemalige Atomkraftwerk Beverungen-Würgassen

Bürgerinitiative konferiert online über Atommüllager in Würgassen

  • Online-Infoveranstaltung mit 200 Beteiligten
  • Angst, Sorge und Wut der Betroffenen
  • Diskussion, wie man Zwischenlager abwehren könnte

Knapp 200 Menschen haben sich am Mittwochabend (06.05.2020) an einer Online-Infoveranstaltung über das geplante Zwischenlager für Atommüll in Würgassen beteiligt. Die Bundesregierung will ab 2027 auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Würgassen radioaktiven Abfall zwischenlagern.

Online-Diskussion mit Angst, Sorge und Wut

Viele von ihnen wollten wissen, wie sie sich wehren können. Mit-Initiator Dirk Wilhelm von der Bürgerinitiative sagt, die Menschen hätten nicht nur Angst und Sorge: "Auch Wut. Die Leute sind zum Teil ungehalten darüber, sagen, na ja, wir hatten jetzt 30 Jahre Kernkraftwerk und man hatte uns andere Dinge versprochen und jetzt fängt die ganze Sache wieder von vorne an, dass wollen wir nicht." Wilhelm bewertet die Veranstaltung als Erfolg.

Stand: 07.05.2020, 07:22