Bombe in Dülmen erfolgreich entschärft

Bombenfund: 800 Dülmener müssen Wohnungen verlassen 02:30 Min. Verfügbar bis 17.10.2019

Bombe in Dülmen erfolgreich entschärft

  • Anwohner kehrten in Wohnungen zurück
  • Freilegung dauerte stundenlang
  • Bombe bei Bauarbeiten gefunden

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in Dülmen am frühen Mittwochabend (17.10.2018) erfolgreich entschärft. Am Nachmittag hatten rund 800 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Bei Bauarbeiten war am Dienstag am Rande eines Wohngebietes eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Evakuierung gegen 19 Uhr aufgehoben

Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung und der Firma Schollenberger nach der Entschärfung

Diese Experten haben die Bombe entschärft

Wie die Stadt Dülmen mitteilte, handelte es sich um eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe mit Kopf- und Heckzünder. Gegen 19 Uhr konnte sie die Evakuierung aufheben, die Anwohner kehrten zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Auch die Straßensperrungen wurden entfernt.

Teams kontrollierten Wohngebiet

Eine Karte mit dem rot eingezeichneten Evakuierungsgebiet

Evakuierungsgebiet in Dülmen

Rund eine Stunde zuvor war die Evakuierung des Gebietes abgeschlossen worden. Mehrere Teams waren unterwegs, um zu kontrollieren, ob sich noch Anwohner in ihren Wohnungen und Häusern befanden. Die Evakuierung verlief ohne größere Zwischenfälle - so die Stadt Dülmen.

Versorgungszentrum in Schule

Dabei kümmerte sich das Deutsche Rote Kreuz um die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind und holte diese ab. Bereits am frühen Nachmittag war ein Versorgungszentrum in der Kardinal-von-Galen-Hauptschule eingerichtet worden. Das DRK war mit 50 Helferinnen und Helfern im Einsatz und stellte Essen und Getränke zur Verfügung.

Freilegung der Bombe dauerte lange

Der Bagger steht auf einem lehmigen Untergrund

Die Bombe musste völlig freigelegt werden

Es hatte lange gedauert, bis der Blindgänger vollständig freigelegt war. Nach Angaben der Stadtverwaltung war das nicht ganz einfach, da das Erdreich an dieser Stelle ziemlich lehmig ist.

Stand: 17.10.2018, 20:00

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