Bombendrohung gegen Indoor-Spielplatz: Zwölfjähriger als Urheber

Polizeiauto mit Blaulicht

Bombendrohung gegen Indoor-Spielplatz: Zwölfjähriger als Urheber

  • 500 Besucher in Menden evakuiert
  • Junge drohte über Instagram
  • Eltern waren ahnungslos

Ein zwölfjähriger Junge soll eine Bombendrohung über Instagram an die Indoor-Spielhalle in Menden geschickt haben. Das teilte die Polizei am Dienstag (03.12.2019) mit. Weil der Junge noch nicht strafmündig ist, wurde er bei seinen Eltern befragt und bleibt auch dort.

Eltern müssen möglicherweise Kosten zahlen

Die Eltern selbst wussten offenbar nichts von der Drohung. Möglicherweise müssen sie aber den Großeinsatz bezahlen - mehrere tausend Euro. Die Polizei überlegt, wie der Junge zur Rechenschaft gezogen werden kann, etwa durch eine Begleitung vom Jugendamt und Sozialstunden.

Am Samstagnachmittag (30.11.2019) hatten rund 500 Kinder und Erwachsene den Indoor-Spielplatz verlassen müssen. Einsatzkräfte und zwei Spürhunde suchten das etwa 5.000 Quadratmeter große Gelände ab. Am frühen Abend gaben die Ermittler Entwarnung: Es wurde kein Sprengstoff gefunden.

Bombendrohung gegen Indoor-Spielplatz

00:31 Min. Verfügbar bis 01.12.2020

Stand: 03.12.2019, 15:40