Franziskus-Hospital Münster vor Evakuierung

Außenfassade des Franzikushospitals

Franziskus-Hospital Münster vor Evakuierung

Die geplante Groß-Evakuierung wegen mehrerer Bombenentschärfungen in Münster wirkt sich nicht so stark auf das Franziskus-Hospital aus, wie anfangs befürchtet. Maximal 20 Patienten müssen verlegt werden.

Am kommenden Sonntag sollen an fünf Stellen in Münsters Stadtteil Mauritz mehrere mögliche Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg entschärft werden. Bis zu 16.000 Menschen müssen deshalb ihre Häuser verlassen.

Das Franziskus-Hospital ist von der Evakuierung betroffen und muss 20 Patienten außer Haus ins Herz-Jesu-Krankenhaus nach Hiltrup verlegen. Ursprünglich war die Klinik von 100 Patienten ausgegangen.

Bereiche des Krankenhauses müssen nicht evakuiert werden

Dass es jetzt nur 20 werden, liegt daran, dass das Haus mehrere Operationen verschieben konnte und etliche Patienten in Bereichen des weitläufigen Krankenhausgeländes untergebracht sind, die von den Evakuierungsmaßnahmen gar nicht betroffen sind.

"Gewaltige logistische Herausforderung"

Trotzdem: "Es bleibt eine gewaltige logistische Herausforderung für uns", so Friederike Lohmeier, Sprecherin des Franziskus-Hospitals.

Symbolbild Bombenentschärfung, Archiv: Eine Sperrscheibe mit dem Zusatz Bombenentschärfung ist am 12.05.2010 vor einer Innenstadt zu sehen.

Evakuierung an einem Sonntag

Um ein Verkehrschaos zu verhindern, hatte die Stadt die Entschärfungen bewusst an einem Sonntag geplant. Ab Sonntagmorgen 8 Uhr gilt zudem auch ein generelles Auto-Fahrverbot in Mauritz.

Stand: 14.09.2020, 17:22