Durch Unwetter-Katastrophe fehlen massiv Blutspenden

Das Bild zeigt einen Arm von einer Person, die Blut spendet.

Durch Unwetter-Katastrophe fehlen massiv Blutspenden

Das Rote Kreuz sieht nach der Flutkatastrophe die Versorgung mit Blutkonserven gefährdet. Die Infrastruktur ist in den blutspendefreundlichen ländlichen Gebieten zerstört.

Das Deutsche Rote Kreuz befürchtet, dass nach der Flutkatastrophe in vielen Teilen von NRW auf absehbare Zeit keine Blutspendetermine mehr durchgeführt werden können.

Manche Kliniken haben schon Operationen verschoben, weil der Bedarf an bestimmten Blutgruppen nur noch zur Hälfte gedeckt werden kann. So hat beispielsweise das Uniklinikum in Münster bei herzchirurgischen Eingriffen bereits am Dienstagmorgen (20.07.2021) wegen eines kurzfristigen Engpasses erste Operationen absagen müssen.

Es fehlen grundsätzlich alle Blutgruppen

Corona-Pandemie, Ferienzeit, und zusätzlich die Hochwasserkatastrophe, da kommen gleich drei Faktoren zusammen. Es werden Spenden für alle Blutgruppen benötigt, bei manchen Blutgruppen ist die Situation sehr kritisch. Deshalb will das DRK auch wieder Blutspendemobile einsetzen. Sie waren aufgrund der Corona-Pandemie lange Zeit nicht unterwegs. Die Krankenhäuser und das DRK rufen zu Blutspenden auf.

Wer Blut spenden möchte, findet kurzfristig freie Termine bei Aktionen in vielen Städten, unter anderem in Ahlen, Emsdetten und Münster. Das DRK bittet um telefonische Anmeldung.

Aufruf zu Blutspenden

WDR Studios NRW 20.07.2021 00:36 Min. Verfügbar bis 27.07.2021 WDR Online


Stand: 20.07.2021, 20:21