Bistum Münster kooperiert bei Missbrauchsfällen

Seksualno zlostavljanje maloljetnika od strane crkvenih zvaničnika u Njemačkoj

Bistum Münster kooperiert bei Missbrauchsfällen

  • Bistum stellt Unterlagen zur Verfügung
  • Anoyme Fälle werden geprüft
  • 450 Missbrauchsfälle in vergangenen Jahrzehnten

Die Staatsanwaltschaft Münster und das Bistum Münster planen bei der Aufklärung von sexuellem Mißbrauch in der katholischen Kirche enger zusammenzuarbeiten.

Treffen mit Staatsanwaltschaft

In dieser Woche hätten sich beide Seiten erstmals getroffen, teilte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt aus Münster am Freitag (23.11.2018) mit. "Es haben Gespräche stattgefunden. Das Bistum hat zugesagt, zu kooperieren und uns sämtliche Unterlagen, die wir für Prüfung eines Anfangsverdachts benötigen, zur Verfügung zu stellen."

Anonyme Fälle werden auf Verjährung geprüft

Nun ginge es darum, bisher anonyme Fälle zuordnen zu können und zu prüfen, ob Fälle verjährt sind. Ob es zu Strafanzeigen aufgrund von sexuellen Missbrauchs kommen wird, könne erst danach gesagt werden.

Missbrauch in 450 Fällen

Mehrere Jura-Professoren hatten in den vergangenen Wochen in Münster und anderen Städten Strafanzeige wegen Kindesmissbrauchs gegen Unbekannt erstattet. Es reiche nicht, dass die Kirche die Fälle bislang nur intern untersucht habe, lautete die Begründung der Juristen.

Im September 2018 hatte das Bistum Münster mitgeteilt, dass in den vergangenen Jahrzehnten 450 junge Männer und Frauen missbraucht worden waren.

Stand: 23.11.2018, 14:51