Bielefelder Gegendemonstranten fühlten sich von Polizei eingeschüchtert

Demonstranten mit Fahnen hinter einer Absperrung

Bielefelder Gegendemonstranten fühlten sich von Polizei eingeschüchtert

Die Universität Bielefeld hat eine Studie zu den Demonstrationen rund um dem rechten Aufmarsch Anfang November in Bielefeld vorgelegt. Danach hält die Mehrheit der Gegendemonstranten den Polizeieinsatz für unangemessen.

Insgesamt 1.600 Menschen hatten sich nach der Demo am 10. November an einer Umfrage beteiligt, so die Universität Bielefeld. Die Auswertung bestätige, was kurz nach den Demonstrationen öffentlich diskutiert wurde. Zwei Drittel der befragten Gegendemonstranten des rechten Aufmarsches fühlten sich von der Polizei nicht beschützt, sondern eingeschüchtert.

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Kritik an Polizeistrategie

Mehr als 60 Prozent der Teilnehmer sagten, dass zu viel Ausrüstung eingesetzt wurde. Das Verhalten der einzelnen Beamten sei in Ordnung, das Konzept aber offenbar falsch gewesen. Zu der Kritik wollte sich die Polizei heute nicht äußern. Man sei weiter zu Gesprächen über den Einsatz bereit, Termine seien für Januar geplant.

Stand: 07.12.2018, 18:20