Bielefeld: 20 Punkte um Dieselfahrverbote zu vermeiden

Abgase aus Auspuff

Bielefeld: 20 Punkte um Dieselfahrverbote zu vermeiden

  • Vergleichsgespräche zwischen Stadt und der Deutschen Umwelthilfe
  • Ziel: Schadstoffverringerung und so mögliche Dieselverbote vermeiden
  • Maßnahmen-Paket umfasst 20 Punkte

In den Verhandlungen zum Luftreinhalteplan strebt die Stadt Bielefeld einen Vergleich mit der Deutschen Umwelthilfe an. Der Rat hat am Donnerstag (06.02.2019) ein ganzes Paket von Maßnahmen beschlossen, um Schadstoffe in der Luft zu verringern und mögliche Diesel-Fahrverbote zu vermeiden. Die Deutsche Umwelthilfe hatte gegen das Land geklagt.

20 verschiedene Punkte umfasst das Maßnahmen-Paket

Weniger Autos auf dem Jahnplatz, Rad- und öffentlichen Nahverkehr fördern - mehr als 20 verschiedene Punkte umfasst das Paket. Die Ratsmehrheit um SPD und Grüne stimmte dafür- gegen die Stimmen von CDU und FDP. Die CDU verwies unter anderem darauf, dass die Schadstoffwerte schon jetzt gesunken seien. Die beschlossenen Vorschläge sind nun Grundlage für die Vergleichsgespräche zwischen Land und Deutscher Umwelthilfe.

Weitere Gespräche

Am 12. Februar ist der Termin vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster. Neben Bielefeld geht es an diesem Tag auch um den Luftreinhalteplan in Paderborn. 

Stand: 07.02.2020, 07:38