Umwelthilfe klagt weiterhin gegen Bielefeld

Der Jahnplatz im Bielefelder Stadtzentrum

Umwelthilfe klagt weiterhin gegen Bielefeld

  • Umwelthilfe bleibt bei Klage gegen Stadt Bielefeld
  • Luftverschmutzung gesenkt durch neue Verkehrsführung
  • Neue Messungen der Luftbelastung liegen Mitte 2019 vor

Die Deutsche Umwelthilfe bleibt dabei: Die Klage gegen die Stadt Bielefeld wegen zu hoher Stickstoffdioxidbelastung wird aufrechterhalten. Obwohl inzwischen am zentral gelegenen Jahnplatz 2018 eine geringere Belastung gemessen wurde, gebe es weitere Hinweise auf eine hohe Luftbelastung.

Stickoxidbelastung am Jahnplatz gesunken

Natürlich, es sei "erfreulich", wenn es bessere Luft am Jahnplatz gebe, sagte ein Sprecher der Umwelthilfe. Aber das sei ein vorläufiges Ergebnis. Man müsse noch eine Reihe anderer Messungen des Landes abwarten.

Zusätzliche Messungen von freiwilligen Helfern

Die Umwelthilfe hat an 20 Stellen in Bielefeld sogenannte Passivsammler angebracht, von denen erst Mitte des Jahres neue "brauchbare" Ergebnisse erwartet werden. "Mit dem auch von uns genutzten Passivsammler-Messverfahren ermitteln die Landesumweltämter vielerorts bis zu 30 Prozent höhere Werte", schreibt die DUH auf ihrer Website.

Die Luftbelastung und eventuelle Fahrverbote sind Thema des WDR-Stadtgesprächs am Donnerstag (31.01.2019) um 20 Uhr in der ehemaligen Bielefelder Stadtbibliothek.

Stand: 31.01.2019, 13:58