Bielefeld-Millionenwette: Beweissuche abgeschlossen

Bielefeld-Millionenwette: Beweissuche abgeschlossen

  • Einsendungen aus aller Welt
  • 2.000 Menschen wollten Beweis antreten
  • Prüfung der Vorschläge läuft

Eine Million Euro für den Beweis, dass Bielefeld nicht existiert - mit diesem Marketingschachzug hat die Stadt Bielefeld Reaktionen aus aller Welt ausgelöst. In der Nacht auf Donnerstag (05.09.2019) war Einsendeschluss.

Einsendungen aus der ganzen Welt

Rund 2.000 Menschen wollten beweisen, dass es Bielefeld nicht gibt, teilte die Stadt-Marketing GmbH mit. Etwa 300 Einsendungen kamen aus dem Ausland, zum Beispiel aus den USA, Russland, Indien, Neuseeland oder Japan. Dabei seien die Einsender sehr fantasievoll gewesen.

Teilnehmer waren kreativ

Die Beweise wurden in Form von Briefen, Gedichten, Kinderbildern, Comics, Kunstwerken oder literarischen Aufsätzen eingereicht. Unter anderem wird die Existenz Bielefeld mit Argumenten aus der Quantenphysik angezweifelt. Auch komplizierte mathematische Berechnungen über mehrere Seiten wollen die Großstadt verschwinden lassen.

Prüfung der Vorschläge läuft

In den kommenden zwei Wochen werden die Einsendungen geprüft. Das Stadtmarketing hatte die Aktion am 21. August 2019 gestartet. Mit der "#Bielefeldmillion" will die Stadt die Diskussion um die so genannte Bielefeld-Verschwörung beenden.

Stand: 05.09.2019, 14:35

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