Münsterländische Kliniken verschärfen Besuchsregeln

Covid-19-Station in einem Krankenhaus

Münsterländische Kliniken verschärfen Besuchsregeln

Wegen der steigenden Coronazahlen verschärfen einige Krankenhäuser im Münsterland ihre Besuchsregelungen. Neue Einschränkungen gibt es bei der Besucherzahl und den Besuchszeiten. Das Franziskus-Hospital in Ahlen hat eine komplette Besuchersperre verhängt.

In der Stadt Ahlen ist die Zahl der Corona-Infizierten besonders hoch, der 7-Tage-Inzidenzwert lag am Donnerstag bei mehr als 230 Fällen. Dies müsse sich deutlich reduzieren, bevor wieder Besucher zugelassen werden können, so eine Sprecherin des Franziskus-Hospitals.

Starke Einschränkungen gibt es in der Fachklinik St.-Josef-Stift im benachbarten Sendenhorst. Besucher aus Risikogebieten sind dort gar nicht zugelassen, auch nicht aus dem eigenen Kreis Warendorf, der ebenfalls als Risikogebiet gilt.

Täglich Änderungen möglich

Das Elisabeth-Hospital in Beckum verschärft ab Freitag die Regeln: Besuche sind erst ab dem vierten Behandlungstag möglich. Nur zwei Besuche pro Woche sind nach vorheriger Anmeldung zugelassen. Der Patient muss vorher zwei mögliche Besucher benennen. Das gleiche gilt beim Marienhospital in Lüdinghausen.

Die Christophorus-Kliniken mit Krankenhäusern in Coesfeld, Dülmen und Nottuln beraten am Freitagvormittag über Verschärfungen. Andere Kliniken verweisen darauf, dass sich die Regeln täglich ändern können.

Unbedingt vorher informieren

In den sechs Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland im ebenfalls als Risikogebiet geltenden Kreis Borken ist ein Besucher für eine halbe Stunde pro Tag zugelassen. Es gibt eingeschränkte Besuchszeiten und die Besucher müssen vorher vom Patienten benannt werden. Generell gibt es sehr unterschiedliche Regelungen in den Krankenhäusern, deshalb gilt: Besucher sollten sich unbedingt vorher informieren.

Stand: 22.10.2020, 16:02