Kinderpornos: Berufsverbot für Arzt aus Bad Lippspringe

Kinderpornos: Berufsverbot für Arzt aus Bad Lippspringe

  • Bezirksregierung entzieht Arzt Approbation
  • Grund: Kinderpornografie gefunden
  • Oberverwaltungsgericht bestätigt Berufsvebot

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat das Berufsverbot gegen einen Arzt aus Bad Lippspringe am Mittwoch (12.12.2018) bestätigt. Die Kripo Saarland war dem Facharzt für Innere Medizin im Internet auf die Schliche gekommen. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei dann tausende pornografische Bilder von Kindern und Jugendlichen.

"Unwürdig den Beruf auszuüben"

Nach der Verurteilung durch das Amtsgericht entzog ihm die Bezirksregierung die Zulassung. Dagegen wehrte sich der Mediziner vor dem Verwaltungsgericht. Das urteilte im April: Der Arzt sei unwürdig seinen Beruf auszuüben.

Diese Entscheidung bestätigte jetzt das Oberverwaltungsgericht in Münster und lehnte die Berufung ab. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Stand: 12.12.2018, 16:16

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