Grubenwasser der Zeche Ibbenbüren auf Prüfstand

Außenansicht der Steinkohlezeche Anthrazit in Ibbenbüren

Grubenwasser der Zeche Ibbenbüren auf Prüfstand

Landespolitiker haben sich am Mittwoch (05.09.2018) in Ibbenbüren mit der Zeit nach dem Kohleabbau befasst. Ein Thema war, wie sicher das Grubenwasser der Zeche ist.

Sorge macht den Bürgern rund um die Zeche die PCB-Belastung des Grubenwassers. Die Chemikalie PCB wurde früher in Hydrauliköl von Maschinen und Förderbändern verwendet. Es steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

"Wir beteiligen uns an allen Forschungsprojekten, an Pilotanlagen, um möglichst noch die letzten Feinstpartikel an PCB fernzuhalten", sagte Heinz-Werner Voß, Geschäftsführer der RAG Anthrazit Ibbenbüren, am Rande des Ausschusses. Grenzwerte habe man aber nie überschritten.

Ende 2018 wird Produktion in der Zeche Ibbenbüren eingestellt. Im Frühjahr soll dann an der Klärstelle in Püsselbüren die Pilotanlage zur Klärung des Grubenwassers aufgestellt werden.

Stand: 05.09.2018, 14:29