Baukulturelles Erbe in OWL wird saniert

Baudenkmal aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges

Baukulturelles Erbe in OWL wird saniert

  • Projekt "Baukulturelles Erbe"
  • Sanierung historischer Gebäude
  • Zehn Millionen Euro für vier historische Gebäude bewilligt

Sechs heimische Kommunen wollen in den kommenden Jahren zum Teil leerstehende historische Gebäude sanieren. Das Land hat bereits rund zehn Millionen Euro für die Sanierung von vier historischen Gebäuden bewilligt. Für die Vorhaben haben sich die Kommunen Bad Driburg, Horn-Bad Meinberg, Höxter, Lemgo, Nieheim und Paderborn zusammen getan.

Nutzung für die Gesellschaft

Die Kommunen arbeiten eng zusammen, um die Gebäude für eine gemeinschaftsorientierte Nutzung fit zu machen. Zum Beispiel sollen Angebote für Jung und Alt in den Bereichen Kultur und Bildung entstehen. So habe man konkrete Nutzungsperspektiven für die zum Teil leerstehenden Gebäude, gaben die Projektverantwortlichen am Montag (15.04.2019) bekannt.

Mehr als 300.000 Euro für das Tilly-Haus in Höxter

Ein langjähriger Leerstand in Höxter soll zum Beispiel zum Kultur- und Begegnungsort für journalistische und künstlerische Fotografie werden. Das nach dem General des Dreißigjährigen Krieges benannte Tilly-Haus bekommt eine denkmalgerechte Fassade, die mit 313.000 Euro gefördert wird.

Offene Jugendarbeit und Volkshochschule

In Nieheim wird das 300 Jahre alte Richterhaus als Ort für Tagespflege und offene Jugendarbeit umgebaut. In das Lemgoer Haus Wippermann zieht die Volkshochschule ein.

Verbesserungen der Arbeits- und Lebensverhältnisse geplant

Alle sechs Sanierungen im Verbundprojekt sollen auch in die Regionale OWL 2022 einfließen. Die REGIONALEN sind ein Strukturentwicklungsprogramm des Landes NRW. OstWestfalenLippe richtet die REGIONALE 2022 des Landes Nordrhein-Westfalen aus. Ziel ist es, neue Modelle zu entwickeln, damit Menschen in Ballungsräumen oder auf dem Land besser arbeiten und leben können.

200 Menschen an OWL REGIONALE beteiligt

Partner bei der Umsetzung der REGIONALE sind Politik und Verwaltung, Wirtschaftsförderung und wirtschaftsnahe Organisationen, Wissenschaft und Bildung, Brancheninitiativen und Netzwerke, gesellschaftliche Gruppierungen und Institutionen sowie die OstWestfalenLippe GmbH. Insgesamt sind bisher rund 200 Akteure beteiligt.

Stand: 16.04.2019, 10:54