Weitere Millionen für Batterieforschungsfabrik in Münster

Labor des Batterieforschungszentrums MEET in Münster

Weitere Millionen für Batterieforschungsfabrik in Münster

Der Endausbau der Batterieforschungsfabrik in Münster wird vorgezogen. Das Land will zusätzlich zu den 100 Millionen Euro für die erste Ausbaustufe weitere 80 Millionen bereitstellen.

Bund und Land haben sich darauf verständigt, den Endausbau der Anlage mit dem etwas sperrigen Namen "Forschungsfertigung Batteriezelle" (FFB) in Münster vorzuziehen. Dies teilten am Freitag das Ministerium für Kultur und Wissenschaft sowie das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie mit.

Ziel der geänderten Planung sei es, von Anfang an eine am Bedarf der Industrie ausgerichtete maximale Flexibilität der FFB und zugleich einen optimalen wissenschaftlichen Nutzen zu gewährleisten.

Forschungsfabrik soll 2022 in Betrieb gehen

Im Jahr 2022 soll die Forschungsfabrik für Batteriezellen in Münster in Betrieb gehen. Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: "Die Forschungsfertigung Batteriezelle ist eines der zentralen wissenschaftlichen Zukunftsprojekte für Nordrhein-Westfalen und Deutschland." Mit der jetzigen Entscheidung würden die geänderten Anforderungen aus Wissenschaft und Industrie berücksichtigt.

"Die Nachfrage nach innovativen Speichern für die Industrie, die Energiewirtschaft und die Elektromobilität nimmt immer mehr Fahrt auf", so Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart. Anspruch sei, schnell wettbewerbsfähige Produktionsverfahren zu entwickeln, um mit den Wettbewerbern in Asien und Nordamerika Schritt zu halten.

Interview mit Batterie-Forscher Winter

WDR 5 Westblick - aktuell 28.06.2019 03:41 Min. Verfügbar bis 30.12.2099 WDR 5


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Das Land NRW gibt 180 Millionen Euro für das Grundstück und das Gebäude, der Bund steuert 500 Millionen für Anlagen und Betrieb in der Aufbauphase bei. Die Leitung hat die Fraunhofer-Gesellschaft übernommen.

Stand: 20.11.2020, 16:50