Barrierefreie Naturschutzgebiete im Münsterland

Auf einem Steg über einen Waldsee sitzen zwei Personen in ihren Rollstühlen und eine Person steht bei ihnen.

Barrierefreie Naturschutzgebiete im Münsterland

  • Mehr Naturerlebnis für behinderte Menschen
  • 50 Kilometer Wege ausgebaut
  • Investition von 2,7 Millionen Euro

Mehrere Naturschutzgebiete im Münsterland sind seit diesem Herbst barrierefrei. Möglich wurde das durch ein millionenschweres EU-Projekt, das Menschen mit Behinderung einen besseren Zugang zum Naturerleben ermöglichen will.

Drei Frauen, von denen zwei im Rollstuhl sitzen, spazieren durch einen Wald.

Mit dem Rollstuhl kommt man durch den Wald

Wo bisher Wurzeln, Schlamm oder Schlaglöcher unüberwindbare Hindernisse waren, laden jetzt Rollstuhlwanderwege zum ungetrübten Naturgenuss ein. Inzwischen sind 50 Kilometer Wanderwege im gesamten Münsterland barrierefrei ausgebaut.

Rollstuhlgerechte Wege

Zwei Rollstuhlfahrerinnen nutzen Informationsangebot im Naturschutzgebie.

Informationen gibt es auf Augenhöhe

Herzstück des Projektes ist ein Naturerlebnisgebiet in Münster-Hiltrup, mit rollstuhlgerechten Stegen über Teichen, einem Bauerngarten und einem kleinen Moor. Die Schilder an neun interaktiven Erlebnisstationen sind rolligerecht auf Augenhöhe montiert.

Aber auch an der Berkel-Quelle, den Emsauen in Emsdetten und im Zwillbrocker Venn sind die Naturschutzgebiete barrierefrei geworden. Insgesamt 2,7 Millionen Euro EU- und Landesmittel sind in das Projekt geflossen.

Barrierefreie Naturschutzgebiete im Münsterland Lokalzeit Münsterland 28.10.2019 02:40 Min. Verfügbar bis 28.10.2020 WDR Von Markus Wollnik

Stand: 28.10.2019, 20:00

Weitere Themen