Toter im Biggesee - DLRG klagt über Behinderungen

DLRG-Helfer und Boote am Biggeufer

Toter im Biggesee - DLRG klagt über Behinderungen

  • Vermisster kann nur noch tot geborgen werden
  • Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln
  • DLRG klagt über Behinderungen

Der gesuchte Schwimmer im Biggesee im Kreis Olpe ist nur noch tot geborgen worden. An der Badestelle Schnüttgenhof hatten Rettungskräfte von DLRG, Feuerwehr und DRK am Sonntag (30.06.2019) etwa eine Stunde lang nach dem Mann gesucht. Begleiter hatten ihn als vermisst gemeldet, so die Feuerwehr.

Er habe nicht mehr reanimiert werden können, nachdem ihn die Retter gefunden hatten, teilte ein Sprecher mit. Seine Begleiter hätten ihn als geübten Schwimmer beschrieben. Laut Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

DLRG klagt über Behinderungen bei Rettung

Rettungskräfte der DLRG kritisierten, dass viele Badegäste an der Schwimmstelle sich nicht kooperativ verhalten hätten. Viele seien auf der Wiese sitzen geblieben oder wären weiter geschwommen.

Die Retter seien mit Booten und Geräten nur schwer durchgekommen, sagte der DLRG-Einsatzleiter. Die Polizei habe letztlich die Badestelle komplett räumen müssen.

Stand: 01.07.2019, 08:07