A33: Streit um Bodenwellen vermutlich vor Gericht

A33: Streit um Bodenwellen vermutlich vor Gericht

  • Kommt Rechtsstreit um Bodenwellen auf der A33?
  • Straßen NRW muss Beweise sichern
  • Für Reparatur erste Baustelle auf neuem Teilstück

Der Streit um die Bodenwellen auf der neuen Autobahn 33 wird wahrscheinlich vor Gericht ausgetragen. Die beteiligten Firmen wollen nicht für den Baufehler verantwortlich sein, der unmittelbar nach der Freigabe im Januar im Abschnitt Halle entdeckt wurde.

Eine tiefe Welle, über vier Spuren, in beiden Richtungen - das war vom ersten Tag an spürbar, inzwischen sieht es jeder. Aber etwas falsch gemacht und nicht gut genug aufgepasst zu haben, das weisen beide beteiligte Baufirmen zurück.

Erste Baustelle auf dem neuen Teilstück

Auch der Bauherr, Straßen NRW, sieht keinen Fehler bei der Bauabnahme. Nun muss die Behörde Beweise sichern, dann kommt es vermutlich zum Rechtsstreit.

Straßen NRW überprüft jetzt auch den weiteren Verlauf der Autobahn. Dort sind ebenfalls Bodenwellen im Asphalt spürbar. Und es gibt wegen der zuerst entdeckten, großen Welle die erste Baustelle auf dem neuen Autobahnstück.

Stand: 17.06.2019, 07:00

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