Streit um Bodenwellen auf der Autobahn 33 ist beendet

Verkehrsschilder weisen auf der A33 auf Bodenwellen hin

Streit um Bodenwellen auf der Autobahn 33 ist beendet

Der Streit um Bodenwellen auf der A33 bei Halle im Kreis Gütersloh ist nach mehr als zweieinhalb Jahren vorbei. Der Verursacher lässt sich nicht mehr feststellen - die Reparaturkosten übernimmt daher der Steuerzahler.

Eine tiefe Welle über vier Spuren, in beide Richtungen - für die Straßenbauer war es peinlich. Bereits wenige Tage nach der Freigabe der Autobahn 33 taten sich tiefe Bodenwellen auf, nahe der Abfahrt Halle. Bei der Bauabnahme waren sie offenbar nicht aufgefallen. Seitdem hatten Baubehörde und die ausführenden Firmen darüber gestritten, wer wann möglicherweise Fehler gemacht hat.

Bodenwellen-Verursacher nicht mehr feststellbar

Das Landgericht Bielefeld hatte vor wenigen Tagen das Beweisverfahren abgeschlossen, sämtliche Sachverständigengutachten lagen vor. Sie kamen zu dem Schluss: den Baufirmen sei ein Fehler im Nachhinein nicht mehr nachzuweisen. Die Baubehörde gab deshalb nun nach und lässt die Wellen im nächsten halben Jahr ausbessern - auf Kosten des Steuerzahlers.

Bis dahin fahren täglich weiterhin tausende Autos in diesem Bereich mit 80 km/h über die Wellen. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit wurde dort wegen der Mängel reduziert.

Chaos auf der Autobahn – Baustellen, Staus und Raser Planet Wissen 26.08.2021 59:09 Min. UT Verfügbar bis 08.04.2026 SWR

Stand: 30.09.2021, 07:11