Heiliges Land und Totes Meer in einer Ausstellung der Paderborner Kaiserpfalz

Heiliges Land und Totes Meer in einer Ausstellung der Paderborner Kaiserpfalz

Die europaweit erste Sonderausstellung "Leben am Toten Meer - Archäologie aus dem Heiligen Land" des LWL-Museums in der Kaiserpfalz Paderborn zeigt über vier Jahrtausende umfassende Aspekte des Lebens in einer scheinbar lebensfeindlichen Region.

Totes Meer und Küste

Das Tote Meer ist umgeben von einer beeindruckenden Wüstenlandschaft.

Das Tote Meer ist umgeben von einer beeindruckenden Wüstenlandschaft.

Naturalis Historiae. Älteste bekannte Abschrift (5. Jh. n. Chr.) der berühmten Naturgeschichte von Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.)

Sechs kupferne Zepter aus der "Cave of the Treasure", der Höhle der Schätze

Bemaltes Kosmetikfläschchen aus Jericho (1650-1550 v. Chr.)

Zu den Ausstellungshighlights zählen acht Fragmente von Phylakterien aus Qumran. Die handgeschriebenen Bibeltexte auf Pergament entstanden vor 70 v. Chr.

Dieser Fund der Höhle von Nahal Mischmar (Israel) wird mit kultischen Handlungen in Verbindung gebracht: ein kupferner Standartenaufsatz.

Dieses Mosaik aus dem 6. Jh. ist die älteste im Original erhaltene Karte des Heiligen Landes und zeigt die Mündung des Jordan in das Tote Meer, Jerusalem, Bethlehem, Jericho, aber auch Dattelpalmen, Balsam, Steinbock und Fische.

Flasche mit Wasser vom Toten Meer, gesammelt vom Forscher Gustaf Dalman, 1921

Propagandainstrument: Der in Rom geprägte Sesterz aus dem Jahr 72 n. Chr. thematisiert die Eroberung Judäas unter Kaiser Vespasian im Jahr n. Chr., in deren Zuge auch der Tempel in Jerusalem durch seinen Sohn Titus zerstört wurde.

Aufgrund der einzigartigen klimatischen Bedingungen am Toten Meer haben sich auch die Farben der Textilien - hier ein römisches Tuch aus Wolle - hervorragend erhalten.

Stand: 24.07.2020, 07:47 Uhr