Gefällte Bäume bringen Arminia Bielefeld viel Kritik

Gerodetes Waldstück

Gefällte Bäume bringen Arminia Bielefeld viel Kritik

Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld hat ein Waldstück an seinem Trainingsgelände roden lassen. Umweltschützer kritisieren den Verein heftig.

Die Umweltorganisation BUND kritisiert eine großflächige Waldrodung am Trainingsgelände von Arminia Bielefeld. Dort seien auf rund einem Hektar hunderte ökologisch wertvolle Bäume gefällt worden, die bis zu 80 Jahre alt gewesen seien.

Stadt genehmigt Abholzung

Die Stadt hatte die Rodung erlaubt, weil Arminia Baumaßnahmen beabsichtige, hieß es. Der Baumbestand sei nicht erhaltenswert gewesen. Die Genehmigung war am 08. Februar erteilt worden und ist bis Ende des Monats gültig. Der Verein wolle in enger Abstimmung mit den jeweiligen städtischen Fachämtern für nachhaltige Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen sorgen, heißt es von der Stadt.

BUND: "Rodung ist ein Hammer"

Gerodetes Waldstück

Die gerodete Fläche

Der Kreisvorsitzende des BUND Bielefeld, Adalbert Niemeyer-Lüllwitz, nannte die Genehmigung der Rodung "einen "Hammer": Die Entscheidung der Stadt sei nicht nachvollziehbar, weil der Wald wichtig und wertvoll gewesen sei.

Stand: 26.02.2021, 06:26