Anti-Rassismus-Bus geht in Dorsten an den Start

Bunt gestalteter Linienbus mit Schriftzug "Hier sitzen alle in einem Bus"

Anti-Rassismus-Bus geht in Dorsten an den Start

  • Schüler gestalten Anti-Rassismus-Bus
  • Für mehr Toleranz und gegen Ausgrenzung
  • Verkehrsunternehmen unterstützt Idee

Im regulären Busverkehr in und um Dorsten ist ab sofort ein sogenannter Anti-Rassismus-Bus unterwegs. Schüler der Klasse 9c des St. Ursula Gymnasiums haben ihn gestaltet. Sie wollen damit für mehr Toleranz und gegen Ausgrenzung werben. Am Dienstag (19.11.2019) unternahmen die Schüler eine Probefahrt.

Beleidigungen an der Tagesordnung

Schüler der Klasse 9c aus Dorsten stehen vor einem bunt bemalten Bus

Schüler der Klasse 9 c für Toleranz und gegen Ausgrenzung

Rassismus ist tatsächlich ein großes Problem. Ganz viele Leute werden im Bus angepöbelt und beleidigt“, sagt Christopher Kayali, Schüler der 9c. Er hat im Kunstunterricht am Design des Busses mitgearbeitet. Der Schüler möchte in Zukunft für mehr Toleranz eintreten, gegenüber Migranten, Homosexuellen, Anders-Gläubigen.

Für Toleranz, gegen Ausgrenzung

Die Vestische Straßenbahnen GmbH setzt den Bus ab sofort im Linienverkehr ein. Für das Unternehmen arbeiten Menschen aus 24 Nationen. „Wir müssen Flagge zeigen für Toleranz“, sagte ein Sprecher. Der Anti-Rassismus-Bus ist ein Gemeinschaftsprojekt der „Trägergruppe Brückenschlag“, der Vereine, Institutionen und Religionsgemeinschaften angehören. Die Kosten von mehreren tausend Euro teilen sich private Sponsoren.

Stand: 19.11.2019, 19:07