Rettungsgasse auf A44 missbraucht und billig davon gekommen

Stau auf einer Autobahn wegen Vollsperrung

Rettungsgasse auf A44 missbraucht und billig davon gekommen

  • Hinter Rettungsfahrzeug durch die Gasse
  • An Unfallstelle von Polizei abgefangen
  • Rechnung nach dem alten Bußgeldkatalog

Nach einem Unfall auf der Autobahn 44 bei Anröchte am Mittwochabend (08.07.2020) ist ein Autofahrer durch die Rettungsgasse am Stau vorbei gefahren. An der Unfallstelle nahm ihn dann aber die Polizei in Empfang und erstattete Anzeige.

Glimpflich geht die Sache für den Mann wohl dennoch aus: Er muss für den dreisten Verstoß nach dem alten Bußgeldkatalog 100 Euro zahlen und kommt mit einem Punkt in Flensburg davon.

Nach dem neuen Bußgeldkatalog hätte er 240 Euro zahlen, zwei Punkte bekommen und den Führerschein für einen Monat abgeben müssen. Die neuen, schärferen Sanktionen hätten bereits Ende April inkraft treten sollen. Wegen eines Formfehlers gilt aber immer noch der alte Katalog.

An Rettungsfahrzeug drangehängt

Auf der A44 war ein Transporter umgekippt. Der Fahrer blieb zwar unverletzt, aber das Fahrzeug blockierte die Fahrbahn. Der Autofahrer hatte offenbar keine Lust, im Stau zu stehen, und hängte sich kurzerhand an eines der Rettungsfahrzeuge.

Wieder fehlende Rettungsgasse Hier und heute 13.12.2019 04:44 Min. Verfügbar bis 13.12.2020 WDR

Stand: 09.07.2020, 15:22