OWL: Angst vor Borkenkäferbefall in Wäldern

Ein Borkenkäfer auf einer befallenen Fichte.

OWL: Angst vor Borkenkäferbefall in Wäldern

  • Nach Sturm "Friederike" immer noch Bruchholz in den Wäldern
  • Förster befürchten Befall durch Borkenkäfer
  • Spezialmaschinen sollen Befall verhindern

Allein in den waldreichen Kreisen Höxter und Paderborn müssten geschätzt 24.000 Ladungen Holz abtransportiert werden. Das gehe derzeit aber nur langsam voran, so ein Sprecher des Regionalforstamts Hochstift. Grund: Die Transportunternehmen sind völlig ausgelastet.

Ideale Bedingungen für den Borkenkäfer

Je länger das Holz lagert, desto größer sei jedoch die Gefahr, dass die Bäume von dem Borkenkäfer befallen werden. Der Schädling nutze Totholz, um sich zu vermehren. "Friederike" hatte im Januar allein in Ostwestfalen-Lippe anderthalb Millionen Bäume umstürzen lassen, zu 90 Prozent Fichten.

Spezialmaschinen sollen helfen

Große Hoffnungen setzen die Forstämter jetzt auf Spezialmaschinen aus Süddeutschland. Sie entfernen die Rinde von den Bäumen, um auf diese Weise den Borkenkäfer abzuhalten.

Stand: 13.07.2018, 08:09