Völkische Szene in OWL

Eingang der "Ahnenstätte"

Völkische Szene in OWL

Die Landesregierung bestätigt vereinzelte Kontakte zwischen Vereinsmitgliedern der umstrittenen Ahnenstätte Seelenfeld in Petershagen und rechtsextremistischen Personen und Organisationen.

Das geht aus einer am Montag (12.02.2018) vorgestellten Antwort zu einer Kleinen Anfrage der Bielefelder SPD-Abgeordneten Christina Kampmann hervor. Mehrfach hatten sich auf und in der Nähe des Friedhofs Rechtsextremisten getroffen. Gegründet wurde der nicht-christliche Privatfriedhof 1929 von völkischen Ludendorffern. Die Betreiber der Begräbnisstätte sollen ihrer antisemitischen Ideologie noch heute nahestehen.

Aktive Szene in OWL

Laut Landesregierung ist die völkische Szene in Ostwestfalen-Lippe relativ stark präsent. Besonders ehemalige Mitglieder des 2008 verbotenen Collegium Humanums seien in der Region aktiv, aber ohne feste Strukturen. Die Stadt Petershagen ist zusammen mit dem Friedhofsverein dabei, die Geschichte der Ahnenstätte Seelenfeld aufzuarbeiten.

Stand: 13.02.2018, 05:51