Streit um private Altkleider-Container in Warendorf

Gewerbliche Container führen zu Streitigkeiten im Münsterland

Streit um private Altkleider-Container in Warendorf

  • Sondererlaubnis für Container
  • Monatliche Gebühr von fünf Euro
  • Rund 130 Container in Münster

In Warendorf kann jetzt ein gewerblicher Altkleider-Sammler vierzehn Container aufstellen. Der Hauptausschuss hat am Montagabend (11.11.2019) beschlossen, dass die Firma eine Sondererlaubnis dafür bekommt. In anderen Städten im Münsterland hat es wegen der privaten Altkleider-Sammler schon Streitigkeiten vor Gericht gegeben.

Monatliche Gebühr von fünf Euro pro Quadratmeter

Die Stadt Warendorf verlangt von Sammel-Unternehmen jetzt eine monatliche Gebühr von fünf Euro pro Quadratmeter für die Altkleider-Container Standorte. Die Wohlfahrtsverbände, wie DRK oder Kolping, müssen dafür keine Gebühr zahlen. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat in diesem Juni entschieden, dass die Stadt Münster ebenfalls gewerbliche Altkleider-Sammelbehälter zulassen muss.

Fast 30 gewerbliche Container auf öffentlichen Flächen

Mittlerweile stehen fast 30 dieser Container auf öffentlichen Flächen der Stadt. Von karitativen Sammlern gibt es in Münster rund 130 Container. Auch die Stadt Lengerich muss nach einem Gesichtsstreit gewerbliche Sammler zulassen. Andere Kommunen in der Region, wie Rheine und Ahaus haben neben den Sammelstellen der Verbände ebenfalls bereits gewerbliche Container erlaubt.

Stand: 12.11.2019, 14:02