Sichereres Verhalten in Münsters Hauptbahnhof

Frontansicht des Hauptbahnhofs Münster

Sichereres Verhalten in Münsters Hauptbahnhof

Die Bundespolizei hat mit ihrer heutigen "Safety and Security"-Aktion zu sicherem Verhalten in Bahnanlagen aufgerufen. Unter anderem waren die Beamten auf Münsters Hauptbahnhof unterwegs.

Vielen Reisenden sei gar nicht bewusst, wie vielfältig die Gefahren seien, die in Bahnanlagen lauerten, so ein Sprecher. Deshalb sei es wichtig, darauf immer wieder aufmerksam zu machen.

Bei der heutigen Präventionsaktion standen die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei den Reisenden Rede und Antwort. Dabei gaben sie Tipps, etwa zum Thema Zivilcourage.

Nicht den Helden spielen

Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes der Bahn kontrollieren auf dem Hauptbahnhof in Essen die Maskenpflicht

Die Bundespolizei informiert

Was ist zu tun, wenn zum Beispiel Angetrunkene auf dem Bahnsteig Mitreisende bepöbeln? Die Antwort: Wenn man allein unterwegs ist, nicht den Helden spielen, sondern den Notruf der Polizei wählen.

Sogwirkung und 15.000 Volt

Das Bild zeigt eine Strom-Oberleitung mit Zug im Hintergrund.

15.000 Volt in den Oberleitungen

Auch andere Gefahren kamen zur Sprache. Einfahrende Züge etwa erzeugen eine starke Sogwirkung. Unsichtbare Gefahren drohen durch die 15.000 Volt Strom in der Oberleitung. Leider komme es immer wieder vor, dass Menschen nachts auf abgestellte Züge klettern. Dort drohe dann ein tödlicher Stromschlag.

Außer in Münster fand die Präventionsaktion "Safety and Security" noch in Bielefeld, Hamm und Paderborn statt.

Stand: 07.09.2020, 20:00