Kreis Herford: Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Springerstiefel, gegen Rechts

Kreis Herford: Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus

  • Stärkung von Initiativen und Projekten
  • Finanzielle Unterstützung für das Ehrenamt
  • Vernetzung ist wichtig

Die Landesinitiative "NRWeltoffen" hat am Mittwoch (13.02.2019) ihr Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus vorgestellt. Vor allem geht es darum, Jugendliche zu sensibilisieren, die vielen Ideen und Aktionen zu bündeln und praktische Hilfe anzubieten. Man will gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorgehen.

Zwei Jahre Vorbereitung

Im Sommer 2017 haben sich dafür Initiativen und Kommunen aus dem Kreisgebiet zusammengefunden. Über das Landesprogramm "NRWeltoffen" wurde das Konzept im Dezember 2018 fertiggestellt. Der Bildungsträger "Arbeit und Leben – DGB/VHS" ist im Kreis Herford an dem Konzept beteiligt und eine Anlaufstelle für die Vernetzung gegen rechts.

Von links nach rechts:  Norbert Burmann (Kreis Herford), Sabine Hoffmann und Sebastian Töbel (NRWeltoffen), Regina Schlüter-Ruff und Friedel Böhse (Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V.)

Ehrenamt wird finanziell unterstützt

Ehrenamtliche Tätigkeiten gegen den Rechtsextremismus werden mithilfe eines Fonds unterstützt, der vom Land NRW  und dem Kreis Herford eingerichtet wurde. Dort können sich ehrenamtliche Projekte gegen rechts bewerben. Einzelaktionen werden mit bis zu 500 Euro unterstützt.

Austausch für Weltoffenheit

Im Juni ist im Kreis Herford eine zweite Aktionswoche gegen Rassismus geplant. Veranstaltungen, Vorträge und Konzerte sollen das Bewusstsein für Diskriminierung schärfen. Es soll deutlich werden, dass Rassismus vielschichtig ist, aber man gemeinsam dagegen vorgehen kann.

Rechtsextremismus in Deutschland Planet Wissen 31.08.2015 03:34 Min. Verfügbar bis 21.08.2020 WDR

Stand: 13.02.2019, 17:43