AfD-Münsterland parteiintern unter Druck

Delegierte der NRW AfD stimmen am 09.12.2017 in Kalkar (Nordrhein-Westfalen) beim Landesparteitag über die Tagesordnung ab. Auf dem Parteitag soll ein neuer Vorsitzender gewählt werden.

AfD-Münsterland parteiintern unter Druck

  • Volksverhetzend geäußert?
  • Parteiausschluss denkbar
  • AfD nennt keine Namen

Der Landesvorstand der AfD will am Dienstagabend (12.03.2019) über sogenannte Ordnungsmaßnahmen gegen vier Parteimitglieder aus dem Münsterland entscheiden. Ihnen droht im äußersten Fall der Ausschluss aus der Partei.

Sie sollen sich öffentlich beziehungsweise in parteiinternen Chats diffamierend oder auch volksverhetzend geäußert haben.

"Querschläge nicht tolerieren"

Solche Querschläge wolle man nicht tolerieren, sagte der Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes Münster, Martin Schiller. Um wen es dabei konkret geht, sagte Schiller nicht. Er kündigte aber für MIttwoch (13.03.2019) eine Erklärung zu den Beschlüssen an.

Zuletzt war unter anderem Münsters AfD-Parteibezirkschef Steffen Christ von Parteikollegen wegen angeblich rechtsextremer Äußerungen kritisiert worden.

Stand: 12.03.2019, 08:55