Nach Fischsterben: Spezialboot misst Aasee-Tiefe in Münster

Ein kleines orangenes Spezialboot auf dem Aasee

Nach Fischsterben: Spezialboot misst Aasee-Tiefe in Münster

Auf dem Aasee ist seit Mittwoch (27.03.2019) wieder ein spezielles Mess-Boot unterwegs. Es soll weitere Erkenntnisse liefern, wie es zu dem großen Fischsterben im vergangenen Sommer gekommen ist.

Das Boot soll klären, wie tief der See ist. Auch wie dick der Schlamm auf dem Grund ist, interessiert die Experten. Die Ergebnisse fließen in ein umfangreiches Gutachten ein, das die Stadt bei einem Umwelt-Institut in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse sollen helfen zu verhindern, dass sich eine Öko-Katastrophe wie im vergangenen Sommer im Aasee wiederholt.

Untersuchung wird im Sommer fortgesetzt

Erste Ergebnisse der aktuellen Messungen soll es in der kommenden Woche geben. Bis das Gesamtgutachten fertig ist, dauert es aber noch: Im Sommer, wenn die Temperaturen ähnlich sind wie zum Zeitpunkt des Fischsterbens, müssen noch weitere Proben genommen werden. Bereits im vergangenen Januar wurde die Beschaffenheit der Uferzonen untersucht.

Im heißen Sommer 2018 starben im See in der Innenstadt von Münster hunderttausende Fische an Sauerstoffmangel.

Stand: 27.03.2019, 12:16