Fischezählen im Aasee Münster

00:44 Min. Verfügbar bis 07.10.2023

Fischzählung am Aasee Münster

Stand: 07.10.2022, 10:04 Uhr

Experten haben in dieser Woche den Fischbestand im Aasee untersucht. Dabei wurde gezählt, wie viele und welche Fische hier im Wasser schwimmen. Diese Maßnahme soll verhindern, dass der Aasee, wie im Jahr 2018, erneut kippt.

Zwei Männer arbeiten an einem Boot am Ufer des Aasee

Fischerei-Experten untersuchen regelmäßig den Aasee

Das verheerende Fischsterben im Aasee in Münster vor vier Jahren ist sicher vielen noch in Erinnerung. Seitdem werden das Gewässer und der Fischbestand darin regelmäßig untersucht. Auch in dieser Woche war die Stadt Münster zusammen mit Fischerei-Experten vom Ruhrverband auf dem Aasee unterwegs.

Zwei tote Fische liegen auf dem Boden.

So sah es 2018 an vielen Stellen am Aasee aus.

Mit ausgelegten Netzen fingen sie Fische. Anhand der Stichproben wird ermittelt, wie viele Tiere insgesamt im Aasee sind. Damit es dem See gut geht, sollen es zusammen nicht mehr als zehn Tonnen sein.

Raubfische für Gleichgewicht wichtig

Ein Mann in rotem Pulli vor dem Aasee.

Daniel Berger, Stadt Münster

2018 ist der Aasee gekippt, weil zu wenige Raubfische im Wasser waren und zu viele Friedfische, die Krebstierchen fressen, sagt Daniel Berger von der Stadt Münster.

"Das Gleichgewicht ist wichtig, weil es auf die Nahrungskette direkt einwirkt und wenn wir die Fische gering halten, dann ermöglichen wir es den kleinen Krebstieren, Algen zu fressen. Und somit haben wir weniger Algen im Aasee, was dann gut ist für die Wasserqualität." Daniel Berger, Stadt Münster

Erste Ergebnisse Fischzählung

WDR Studios NRW 06.10.2022 00:41 Min. Verfügbar bis 06.10.2023 WDR Online


Aasee scheint es gut zu gehen

Die ersten Ergebnisse von der Fischzählung im Aasee gab es bereits am Nachmittag. Demnach scheint es dem Aasee gut zu gehen. Man komme der verträglichen Gesamtmasse an Fischen von 10 Tonnen wohl recht nahe, so Berger.

Außerdem gebe es genug Raubfische, und die Fische, die gefischt wurden, waren gesund, sagt Berger. Bleibt es bei dem Ergebnis, müssen keine Fische entnommen werden.