Informant verrät Details zu Treffen mutmaßlicher Rechtsterroristen in Minden

ekstramni desničari na jednom skupu

Informant verrät Details zu Treffen mutmaßlicher Rechtsterroristen in Minden

  • Treffen der Gruppe als Auftakt zu einer Terroraktion
  • Teilnehmer sollten selbst Anschläge durchführen
  • Informant soll Verfassungsschutz Informationen geliefert haben

Das Treffen mutmaßlicher Rechtsterroristen vor zwei Wochen in Minden sollte vermutlich der zentrale Auftakt zu einer Terroraktion sein. Das geht aus Aussagen eines Beteiligten hervor, die dem Westdeutschen Rundfunk vorliegen.

Der WDR konnte mit einem Informanten aus dem behördlichen Umfeld sprechen. Bei dem Gespräch ging es vor allem um die Aktivitäten des V-Manns, der bei dem Treffen in Minden dabei war. Mehrere Monate hatte er dem Verfassungsschutz bereits Informationen geliefert und gilt dort offenbar als glaubwürdig.

Treffen sollte Auftakt sein

Nach Aussagen des Informants hätte der Kopf der Gruppe, Werner S. aus Süddeutschland, das Treffen in Minden als den Auftakt zum Losschlagen ausgerufen. Wer dabei sein durfte, hätte Werner S. vorher bestimmt. Alle Teilnehmer hätten sich klar dazu bekennen müssen, dass sie tatsächlich selbst auch Attentate in Moscheen begehen und für den Waffenkauf 5.000 Euro pro Person geben würden.

Das Treffen der zentralen Gruppe dauerte nur gut vier Stunden. Danach informierte der Informant die Behörden. Wenige Tage später flog die Gruppe dann auf.

Die Gruppe S. - Einblicke in die Terrorzelle Westpol 23.02.2020 UT DGS Verfügbar bis 23.02.2021 WDR

Stand: 24.02.2020, 19:59