Forschung zu Covid-19: Klinikum Lippe baut Biobank auf

Eine Mitarbeiterin in Schutzkleidung beugt sich über einen dampfenden Kessel.

Forschung zu Covid-19: Klinikum Lippe baut Biobank auf

Das Klinikum Lippe gehört zu einem Netzwerk von Unikliniken, das das Coronavirus erforscht. Dazu baut das Klinikum eine so genannte Biobank auf.

Mit der Biobank in Lippe sind 38 deutsche Universitätskliniken vernetzt. Sie alle sammeln Daten und Proben von Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind. In der Biobank werden die Gewebeproben und Körperflüssigkeiten gesammelt und tiefgekühlt, um sie auch in Zukunft untersuchen zu können. Ziel ist, die Behandlung von Covid-19-Patienten zu verbessern.

Mehr Wissen über Krankheitsverläufe und Therapien

Die Forschung soll weitere Erkenntnisse über Krankheitsverläufe und Therapien bringen. Viele Fragen sind noch offen, zum Beispiel warum die Krankheit bei etwa 80 Prozent der Infizierten glimpflich verläuft, bei etwa 20 Prozent aber katastrophal?

Bereits herausgefunden wurde durch Gewebeproben aus Hamburg, dass man Covid-Patienten nur ganz vorsichtig beatmen darf, weil deren angegriffene Lunge starken Druck nicht aushält.

Behandlung und Diagnostik von Covid-19 verbessern

Insgesamt sollen 13 klinikübergreifende Verbundprojekte in Deutschland die Diagnostik und Behandlung von Covid-19 verbessern. Zwei dieser Verbundprojekte werden am Klinikum Lippe federführend für das Universitätsklinikum OWL vorangetrieben. Das Universitätsklinikum OWL, das heißt das Evangelische Klinikum Bethel, das Klinikum Bielefeld und das Klinikum Lippe, ist an dem Netzwerk Universitätsmedizin zu Covid-19 beteiligt.

Corona: Forschungsstand bei der Suche nach einem Impfstoff

WDR 5 Morgenecho - Interview 14.11.2020 04:52 Min. Verfügbar bis 13.11.2021 WDR 5


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Stand: 05.03.2021, 08:01