Warendorfer Corona-Ampel ziemlich gefragt

Eine Frau geht an einer grün leuchtenden Ampel vorbei in ein Geschäft

Warendorfer Corona-Ampel ziemlich gefragt

  • Shopping nur bei Grün
  • Serienfertigung gestartet
  • Interesse auch aus dem Ausland

Eine Ampel aus Warendorf soll Kunden und Geschäftsleuten den Corona-Alltag erleichtern. Bis zu 500 Stück werden nun wöchentlich produziert.

Am Eingang eines Modegeschäfts in der Warendorfer Fußgängerzone wissen die Kunden nun sofort, ob sie hinein dürfen oder sich noch gedulden müssen. Sind 20 Menschen im Laden, springt die Ampel auf Rot. Noch steuern das die Mitarbeiter per Fernbedienung. Bald aber soll das ein Sensor regeln.

Telefon steht kaum noch still

In möglichst vielen Geschäften in Deutschland und über die Grenzen hinaus soll diese Ampel demnächst stehen. „Das Interesse ist bereits groß“, sagt der Warendorfer Tobias Schulte. Ihm kam die Idee, als er ein einfaches Ampelmodell im Geschäft von Modehändler Christoph Berger sah. In nur 14 Tagen hat Schulte daraus einen marktreifen Prototypen entwickelt.

Unangenehme Situationen vermeiden

Die Resonanz von Kunden und Geschäftsleuten ist bereits positiv. „Wir wollen Kunden ungern im Geschäft abweisen müssen“, sagt Christoph Berger. Die Ampel sei hierfür eine elegante Lösung. Und die Besucher nehmen die Technik bereits an, auch wenn der ein oder andere doch noch mündlich auf das Rot-Signal hingewiesen werden muss.

Rund 350 Euro kostet das rot-grüne Leitsystem aktuell. Für Geschäftsleute in Warendorf ist eine Sonderaktion geplant, sollten auch sie ihre Kundenströme per Ampel steuern wollen.

Stand: 08.05.2020, 07:47

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