Sommerbilanz der DLRG: 53 Badetote allein in NRW

Ein Mädchen steigt auf ein DLRG Rettungsschiff auf dem Wasser.

Sommerbilanz der DLRG: 53 Badetote allein in NRW

  • NRW zählt bis August 53 Badetote
  • DLRG: Menschen gehen zu sorglos ins Wasser
  • Unfallschwerpunkte sind Seen und Flüsse

Bis Ende August gab es in NRW 53 Badetote, das sind zwei weniger als 2018, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag (12.09.2019) mitteilte. "Der Sommer war dieses Mal etwas verhaltener. Die Statistik zeigt jedoch auch: sobald es heiß wird, gehen die Leute – oft zu sorglos – ins Wasser", sagte DLRG-Präsident Achim Haag.

Die gute Nachricht: Bundesweit ging die Zahl der Badetoten 2019 deutlicher zurück. Es waren 97 Ertrunkene weniger als im Vorjahr. Insgesamt ertranken dennoch 348 Menschen.

Nichtschwimmerland NRW: Was tun?

WDR 5 Morgenecho - Westblick am Morgen 17.07.2019 03:58 Min. Verfügbar bis 15.07.2020 WDR 5 Von Meriem Benslim

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Leichtsinn und Überschätzung

Die Ursachen für das Ertrinken seien seit Jahren dieselben, hieß es vom DLRG: Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und insbesondere das Schwimmen in unbewachten Gewässern. Unfallschwerpunkte sind nach wie vor Seen und Flüsse.

Stand: 12.09.2019, 17:04

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