Welt-Aids-Tag in NRW: Gegen Diskriminierung von Erkrankten

Welt-Aids-Tag in NRW: Gegen Diskriminierung von Erkrankten

  • Verschiedene NRW-Aktionen zum Welt-Aids-Tag
  • Initiativen wollenbetroffenen Mut machen
  • Zahl der Erkrankten deutlich gesunken

Zum Welt-Aids-Tag am Sonntag (01.12.2019) wollen viele Vereine und Initiativen aus NRW Betroffene ermutigen, über die Krankheit zu sprechen. Ihnen geht es vor allem um Aufklärung und gegen Diskriminierung von Erkrankten.

Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) berichten immer wieder Menschen mit HIV, dass sie aus Angst vor Diskriminierung keine ärztliche Hilfe gesucht haben, obwohl es nötig war.

Aids: Infizierte Babys früh behandeln

WDR 5 Quarks - Topthemen aus der Wissenschaft 29.11.2019 06:45 Min. Verfügbar bis 28.11.2024 WDR 5 Von Martin Winkelheide

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Die Zahl der Aids-Toten ist in NRW deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamts starben 2017 noch 89 Menschen an der Immunschwäche-Krankheit. Das waren 16 Prozent weniger als im Vorjahr.

Kino zeigt Doku

In Bonn erklären Mitarbeiter der Aidshilfe am Welt-Aids-Tag zum Beispiel, wie man einen HIV-Selbsttest macht und wo man sich beraten lassen kann. In Bergisch Gladbach erzählen Betroffene aus ihrem Alltag. Sie wollen zeigen, dass HIV nicht immer ansteckend ist.

Und das Leverkusener Kino zeigt am Montag eine Doku über eine Aids-Kranke - und zwar für 400 Schüler. Die Aidshilfe Köln zeigt in einer Fotoausstellung unter anderem eine Serie mit Fotos von zwölf HIV-positiven Menschen und einem Statement zu ihrem Leben mit der Infektion.

Stand: 01.12.2019, 14:47

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