Olpe: Messer-Angriff in Unterbringungseinrichtung

Blaulicht Symbolbild

Olpe: Messer-Angriff in Unterbringungseinrichtung

  • Messerangriff auf Bewohner der Einrichtung
  • 38-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt
  • Mutmaßlicher Täter in U-Haft in Attendorn

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Olpe ist es am Freitagabend (26.06.2020) zu einem versuchten Tötungsdelikt gekommen. Dabei hat nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein 21-Jähriger einen 38-jährigen Mitbewohner bei einer Messerattacke lebensgefährlich verletzt.

Das Opfer wurde nach dem Angriff direkt notoperiert. Laut Polizei schwebte er auch nach der Operation noch immer in Lebensgefahr. Warum es zu der Tat gekommen ist, ist noch unklar.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln

Die Staatsanwaltschaft Siegen hat die Ermittlungen übernommen. Mit Unterstützung der Mordkommission aus Hagen sowie der Kripo in Olpe wird der Fall nun untersucht. Der Tatverdächtige wurde bereits dem Ermittlungsrichter vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft in der JVA Attendorn.

Stand: 28.06.2020, 14:26

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