Winter ade - Ab Donnerstag wird es wärmer

Wintereinbruch im April Aktuelle Stunde 07.04.2021 UT Verfügbar bis 14.04.2021 WDR Von Klaudia Deus

Winter ade - Ab Donnerstag wird es wärmer

Schnee, Graupel, Glätte: Der Winter hat am Mittwoch noch einmal nahezu all seine Register gezogen. Ab Donnerstag zieht er sich allmählich zurück - aber es bleibt windig.

Mit Schnee und Glatteis hat sich der Winter am Mittwoch in NRW den zweiten Tag in Folge mit aller Macht zurückgemeldet und für ungemütliche Verhältnisse auf den Straßen des Landes gesorgt. Streu- und Räumdienste waren pausenlos im Einsatz.

Mehrere Autos fahren auf der A45, neben der Autobahn liegt Schnee

Erst am Morgen wieder frei: Die A45

Inzwischen hat sich die Lage zwar weitgehend beruhigt. Trotzdem sollten sich Autofahrer in der Eifel, im Bergischen Land, in Teilen von Ostwestfalen-Lippe und vom Sauerland bis in den Harz auch weiterhin auf leichte Schneeschauer einstellen, die zu glatten Straßen führen können.

Stürmische Böen sind möglich

Außerdem kann es sehr windig werden, wie WDR-Meteorologe Jürgen Vogt sagt, starke bis stürmische Böen sind möglich. In der Nacht auf Donnerstag müssten sich Autofahrer zudem auf glatte Straßen einstellen.

Kleiner Lichtblick: Ab Donnerstag wird es allmählich wärmer. Die Höchsttemperatur steigt den Meteorologen zufolge in NRW bis zu zehn Grad, in Hochlagen vier Grad. Der Wind weht eher mäßig. Am Freitag kann es in den Hochlagen stark böig werden. Immerhin sind in Teilen von NRW Höchstwerte bis zu 14 Grad möglich - und es bleibt weitgehend niederschlagsfrei. Am Samstag soll es stark bewölkt bis regnerisch werden, bei Temperaturen ebenfalls von bis zu 14 Grad.

Busverkehr in Aachen eingestellt

Am Mittwochmorgen sah die Wetterlage noch ganz anders aus: Wegen anhaltender Schneefälle musste die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) sogar den Busverkehr in der Städteregion Aachen vorübergehend einstellen. Viele Busse standen am Vormittag quer. Auch Autos und Lkw waren an dutzenden Unfällen beteiligt, die zu massiven Verkehrsbehinderungen führten.

Mehrere Brücken gesperrt

Im Kreis Warendorf hatte sich am frühen Mittwochmorgen ein Sattelschlepper quergestellt, im Kreis Recklinghausen rutschte ein LKW in einen Graben. Auch in den Stadtgebieten von Duisburg und Hamm warnte die Polizei vor glatten Kurven und Brücken.

Landstraßen vereist

In Südwestfalen hatten Schnee und glatte Fahrbahnen den Autofahrern und Bussen Probleme bereitet – im Märkischen Kreis waren Landstraßen vereist, die täglich von vielen Pendlern genutzt werden. Insgesamt kam es zu 15 Unfällen, allerdings nur Blechschäden. Mehrere LKW waren in der Nacht im HSK an Steigungen hängen geblieben. Im Siegerland kam es auf einigen Buslinien zu Verspätungen.

Stand: 07.04.2021, 18:41

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